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Gepostet by on Aug 25, 2014 in Technik |

Technik Tipp Nr.13 Ölwechsel beim Unimog

Technik Tipp Nr.13 Ölwechsel beim Unimog

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Ölwechsel?

Der optimale Zeitpunkt zum Ölwechsel bei Oldtimerfahrzeugen ist vor dem Überwintern des Fahrzeugs, also gegen Ende Herbst.
Es gibt mehrere Gründe die dafür sprechen:
• Neues Öl schützt den Motor besser vor innerer Korrosion.
• Durch die noch voll intakten Antioxidantien ist die Alterung des ungebrauchten Öls wesentlich geringer.
• Gebrauchtes Öl ist stark mit Benzinrückständen durchsetzt, dabei entstehen Säuren, welche für schädliche Reaktionen an den Motorenbauteilen verantwortlich sind.
Fazit: Wer seinen Motor langfristig schützen will ersetzt das Öl am Ende der Fahrsaison. Die Sommerkleider werden ja auch nicht schmutzig über den Winter eingelagert!
Wer Probleme mit den Wellendichtringen in den Achsgetrieben hat und viel im Wasser und Schlamm unterwegs ist dem sein Unimog und MB-Trac Spezialöl SAE 85w-140 Hypoid Differenzialöl, empfohlen!
Kühler ?
Nicht vergessen Kühler-Frotschutz kontrollieren!

Zu hohe Motortemperaturen lassen den Motor unwirtschaftlich, mit hohem Verschleiß und hohem Schadensrisiko arbeiten. Millers‘ Extracool sorgt für optimale Motortemperatur und Betriebssicherheit. Dieses Kühlwasseradditiv schützt das Kühlsystem gegen Korrosion und reduziert die Wassertemperatur bis zu 15° C. Ideal für Oldtimer und moderne Fahrzeuge die Probleme mit Überhitzung haben. Es ist kein Frostschutzmittel, ist aber mit allen gängigen Frostschutzmitteln kompatibel. 250ml Liter reicht für 10 Liter Wasser. Für Unimog und MB trac mit Temperaturproblemen. Wir haben die Lösung für Sie im Shop: Extracool Kühlwasseradditiv 250ml z.B. U 1000, 417 usw.

Tank ?
Bei Tankadditiv kam es im letzten Newsletter zu Verwechselungen. Es ist für Bezin-Fahrzeuge gedacht zum überwintern z.B. U 404S und Motorräder.Tank Safe Benzinadditiv 250ml
Benzinadditiv das einen optimalen Korrosionsschutz für den Benzintank gewährleitet. Ideal für den Winterschlaf oder Museen.
Hochwertige Öle jetzt im Shop!
+ Millers Classic Öle verringern den Ölverbrauch, pflegen die Dichtungen und verhindern so Ölverlust.
+ Besondere Zusätze verringern die Reibung und erhöhen die Leistung.
+ Spezielle Additive halten Oxidationsprozesse unter Kontrolle und erleichtern den Kaltstart.
+ Einzigartige Dichtungspflegemittel stellen die Elastizität der Dichtungen wieder her und verhindern so Lecke.
+ Gezielt für Oldtimer geeignete Reinigungsmittel minimieren Ablagerungen, sorgen für einen sauberen Motor und somit dafür, dass die Motorleistung lange erhalten bleibt

Ersatzteile, Tipp und Tricks: Ausmotten der Fahrzeuge:
Batterie: Die während der Ruhepause (hoffentlich) mit einer „Erhaltungsladung“ gepflegte Batterie wieder einsetzen. Bei den Versionen mit aufschraubbaren Verschlussstopfen kann man zudem prüfen, ob destilliertes Wasser nachgefüllt werden muss. Um Kurzschlussgefahr zu vermeiden, bitte beachten: Zuerst wird die Klemme des Plus- und dann die des Minuspols angeschraubt. Wenn dann die Elektrik aktiv ist, sollte man sämtliche Funktionen überprüfen – bereits leichte Korrosionsentwicklung während der Ruhezeit an Steckverbindungen und den früher üblichen Keramik-Sicherungen kann für einen überraschenden Blackout sorgen. Auch schlechte Masseverbindungen können hier eine Rolle spielen.
Motorstart: War die Technik beim „Einmotten“ gesund, wird der Motor meist nach zwei bis drei Startversuchen anspringen. Weiterorgeln bringt meist nichts, bei Katalysator-Fahrzeugen kann das sogar den Kat schädigen. Hier ist Fehlersuche erforderlich, die unter Umständen erst nach einer Schleppaktion in eine Werkstatt erfolgreich ist. Häufigste Ursachen: Mürbe gewordene Kraftstoffschläuche (die ziehen dann lieber Luft als den Sprit aus dem Tank) sowie verschlissene Unterbrecherkontakte bzw. Zündkerzen.
Motor und Kühlwasser: Überprüfen Sie den Stand des Motoröls und des Kühlwassers. Bei der Gelegenheit kann ein Blick unters Auto nicht schaden: Haben Lecks am Garagenboden Spuren hinterlassen? Wenn ja, dann sollte man das umgehend näher inspizieren. Den Ursachen der Undichtigkeiten sollte man rasch auf den Grund gehen und diese umgehend beseitigen. Klar, dass man auch den Luftdruck der Reifen inspiziert – häufig fehlen doch ein paar Zehntel bar.
Tüv: Ein Blick auf die Kennzeichenschilder: Wann sind wieder Haupt- und Abgasuntersuchung fällig? Sofern während der Ruhepause abgelaufen: Umgehend nachholen! Bei Zulassung mit Saison-Kennzeichen darf man natürlich erst dann starten, wenn es die auf dem Nummernschild aufgeprägten Monatsangaben zulassen.
Reinigung Innen und Außen: Neben einer Autowäsche ist die gründliche Säuberung der Verglasung und der Rückspiegel kein Luxus – die ersten Meter in der Frühlingssonne sollen ja nicht zum Blindflug werden. Auch die Scheibenwischerblätter inspizieren – die altern gerne, auch wenn sie nichts zu tun hatten. Sämtliche Bodenbeläge aus Innen– und Kofferraum sollte man, sofern nicht fest verklebt, herausnehmen. Auch wenn der Oldie „Nässe“ im klassischen Sinn nicht ausgesetzt war – nicht immer steht als Winterlager ein optimal durchlüfteter Raum zur Verfügung. Feuchtigkeit, bis hin zur Schimmelbildung, kann sich in verborgenen Bereichen also durchaus angesammelt haben.
Bremsen: Achtung: bei der ersten Bremsung kann der Anhalteweg länger sein. Der Flugrost auf Bremsscheiben und in -trommeln muss sich erst abschleifen. Ersatzteile gibt es zu günstigen Preisen bei uns im Shop. Anfragen mit Fahrgestellnummer.
Karosserie: Wer rastet, der rostet: Das Sprichwort zeigt gerade hier seinen tieferen Sinn. Nachdem nicht jeder die Möglichkeit hat, sein Fahrzeug unter Einhaltung optimaler Temperatur und Luftfeuchte einzulagern, macht eine Inspektion der gesamten Karosserie durchaus Sinn. Korrosionsschutzmittel- Öle und Rostumwandler sowie Langzeit Konservierer in Top Qualität bei uns im Shop!
Quelle: ADAC